Letzte Änderung am:
 

05/24/18 02:01
Bestattungsarten

Friedwald / Ruheforst

Diese Bestattungsform findet in der Regel in einem Waldstück ausserhalb der Stadt oder Gemeinde statt. Hierbei ist zu beachten, dass diese Bestattung in der Regel von einem privaten Anbieter angeboten wird. Sollten Sie sich für eine Beisetzung im Friedwald oder Ruheforst entscheiden, möchten wir doch vorher auf folgende Punkte hinweisen:

  • Ist der Zugang im Winter möglich? (Trauer kennt keine Zeit und kein Wetter)
  • Kann man dort mit dem öffentlichen Personennahverkehr hinfahren?
  • Ist die Beisetzungsstätte für eine ältere Person erreichbar?
  • Besteht die Möglichkeit, Blumen abzulegen?
  • Ist der Ort leicht erreichbar?
  • Kann diese Bestatungsart auch in der Nähe vorgenommen werden?
  • Viele größere Städte oder Gemeinden bieten zum Friedwald oder Ruheforst ebenfalls verschieden Bestattungsarten an. Bitte Erkundigen Sie sich bei Ihrer Friedhofsverwaltung. Diese können weiter Auskünfte geben.

Erdbestattung


Die Erdbestattung ist die klassische und noch häufigste Bestattungsart

In vielen großen Städten wurde die Erbestattung inzwischen von der Feürbestattung abgenommen. Bei der Erdbestattung erfolgt die Beisetzung in einem Sarg aus aus Holz. Erdgräber werden je nach Grabstättenträger und Friedhofsordnung als Wahl oder Reihengräber angeboten. In einem Reihengrab kann im allgemeinen nur ein Verstorbener beigesetzt werden. Eine Verlängerung der Ruhezeit ist dabei normalerweise nicht möglich. Wahlgräber unterliegen hingegen nicht der strengen Ruhezeitregelung und es können so oft mehrere Verstorbene zeitlich versetzt in einem Wahlgrab beigesetzt werden, wobei mancherorts nachträglich auch Urnen in Erdgräbern beigesetzt werden können. Üblicherweise ist eine Verlängerung der Ruhezeit bei Wahlgräbern möglich. Wahlgräber können ein-, zwei oder mehrstellig sein - das bedeutet, es können je nach dem, ein oder mehrere Verstorbene beigesetz werden. Zweistellige Wahlgräber werden oft auch "Doppelgräber" genannt. Zweistellige- oder Doppelgräber werden vorwiegend für Ehepartner gewählt um deren Wunsch nach Gemeinsamkeit Rechnung zu tragen. Wiederum abhängig von Grabstättenträger, Friedhofsordnung und Grabstelle werden Särge in Doppelgräbern entweder nebeneinander oder aufeinander platziert, bei letzteren spricht man oft von sogenannten "Tiefgräbern". Die Ruhezeit bei Einzel- oder Doppelgräbern beträgt mindestens 20 Jahre. Ruhezeiten und Bedingungen sind von Friedhof zu Friedhof unterschiedlich, daher ist ein Blick in die jeweilige Friedhofs- und Gebührenordnung ratsam. Jede Kommune muss diese ihren Bürgern zugänglich machen. Oft sind sie sogar im Internet veröffentlicht.

 

Urnenbestattung

Die Bestattung in einem Urnengrab setzt die Kremation des Leichnams voraus. Die Asche der Verstorbenen wird in einer Urne beigesetzt. Bei Urnengräbern unterscheidet man zwischen Einzelgräbern, die in der Regel mit einem Gedenkstein versehen sind, auf der der Name des Verstorbenen steht, anonymen Urnengräbern, Urnen-Gemeinschaftsgräbern mit gemeinschaftlichem Gedenkstein, Rasenreihengräbern oder Wahlgräbern. Die Ruhezeit bei Urnengräbern ist je nach Grabstätte unterschiedlich. Urnenbestattungen sind gesetzlich der Erdbestattung gleichgestellt und haben daher den gleichen Schutz.